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Kochmesser Test u.a. von Stiftung Warentest

Ein gutes scharfes Kochmesser braucht jeder Koch und es gehört auch zu seinen wichtigsten Arbeits-Werkzeugen. Aber auch jeder von uns Hobbyköchen, die wir hin und wieder mal in der Küche stehen, weiß, dass man eine richtig scharfe Klinge, so wie sie bei japanischen Messer vorhanden ist, nicht missen möchten. Das Verbraucherportal Test.de von Stiftung Warentest hat mit Kochmesser Test von 12/2014 insgesamt 20 Kochmesser unter die Lupe genommen.

Testergebnisse Kochmesser (klassisch)

Beim Kochmesser Test im Dezember 2014 hat die Verbraucherplattform Stiftung Warentest mit der Seite test.de insgesamt 20 Kochmesser getestet. Darunter waren 12 klassische Kochmesser, 5 Santokumesser und 3 Keramikmesser, von folgenden Anbietern: Bodum, Böker, Burgvogel Solingen, Chroma, Dick, Fackelmann, Felix Solingen, Fissler, Ikea, Kai, Kyocera, Tupperware, WMF, Wüsthof, Zassenhaus und Zwilling.

5 Kochmesser die beim Kochmesser Test am besten abschnitten

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Böker Forge Chefmesser 03BO501
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Fissler perfection Kochmesser / Küchenmesser scharf...
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Wüsthof 4582/20 Kochmesser CLASSIC
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Wie fand der Kochmesser Test statt?

Den Test können Sie kostenpflichtig  online einsehen: https://www.test.de/suche/?q=kochmesser

20 dieser Messer untersuchten die Prüfer von Stiftung Warentest, wie oben schon geschrieben – vom Billigmodell für 12 Euro bis zur Edel­ausgabe für 209 Euro, von Ikea bis zum Porsche-Design des Chroma Type 301. Im Test erweist sich nicht alles als gut, was teuer ist.
Wie wurde getestet:

Für den Test wurden insgesamt 22 kg Tomaten, 20 kg Karotten, 60 Sellerieknollen, 120 Ananas, 120 Mangos, Petersilie, Salbei, Rosmarin, 3 kg Haselnüsse sowie 6 m Schweinerücken klein geschnippelt.

  • 60 Prozent = Schneiden, Wiegen, Hacken
  • 30 Prozent = Haltbarkeit
  • 10 Prozent = Reinigen

5 Santokumesser die beim Test dabei waren

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KAI Shun Premier Tim Mälzer Santoku, Klinge 18,0 cm,...
WMF Santokumesser Grand Gourmet Länge 32 cm...
Wüsthof 4174 Santoku-Kochmesser 17 cm Grand Prix II
Zwilling Twin Profection Fleischmesser, 160 mm...
17cm Santokumesser "Haiku Damast"
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Was sich bei dem Test sehr deutlich herausgestellt hat, ist, dass bei den Testergebnissen Kochmesser waren, die als spülmaschinengeeignet eingestuft wurden diese aber dort recht schnell stumpf wurden.

Wir raten von der Nutzung einer Spülmaschine zur Reinigung von Kochmessern generell ab.

TIPP: 20 EUR für ein richtiges Kochmesser aus Damaststahl das sind Preise, die viel zu gering sein müssen. Unter 100 EUR gibt es keine hochwertigen Produkte. Ein richtiges Santokumesser ist nur etwas für die gehobene Preisklasse. In unserem Kochmesser Vergleich war der Kochmesser Favorit ein Damastmesser.

Laien in der Küche schneiden mit irgendwas. Könner mit einem sorgsam gewählten Koch­messer. Drei Typen konkurrieren um die Gunst der Köche:

  • klassische Koch­messer mit spitz zulaufender Klinge,
  • Santokus japa­nischer Art mit kürzerer Klinge
  • sowie Keramik­messer.

Man hat sich beim Test auf drei Messer-Typen festgelegt: klassische Koch­messer mit spitz zulaufender Klinge, Santokus japa­nischer Art mit kürzerer Klinge sowie Keramik­messer.

Welches Kochmesser wurde Testsieger?

Die beste Note beim Testen erhielt ein Santokumesser von Kai mit der Note GUT (1,6). Es stammt aus der Tim-Mälzer-Serie und nennt sich Shun Premier. Allerdings kostet dieses japanische Messer auch über 190 EUR. Gehört aber trotz des Preises zu einem der am meisten verkauften hochwertigen Küchenmessern und belegt bei Kochmesser Tests immer mit die vorderen Plätze.

Herausgestellt hat sich auch, dass die durchschnittlich guten Messer zwischen 70 und 100 EUR kosten. Ausgezeichnet benotet wurden auch Messer der Hersteller Böker und von WMF. Beide bekamen die Note „GUT“.

Der Kochmesser Test von Stiftung Warentest war sehr aufwändig. Nach deren Angaben kamen folgende Produkte unters Messer:

  • 22 Kilo Tomaten
  • 20 Kilo Möhren
  • 60 Sellerieknollen
  • 120 Ananas
  • 120 Mangos
  • eimerweise Petersilie, Rosmarin, Salbei
  • 3 Kilo Haselnüsse
  • 6 Meter geschmorte Schweinerücken

Beurteilt wurden Klingenschärfe und Schnittqualität beim Schneiden, Schälen, Wiegen und Hacken. Die Tester bearbeiteten Gemüse, Obst, Fleisch, Kräuter und Nüsse. Haltbarkeit und  Reinigungsaufwand kamen ebenfalls unter die Testlupe.

Zwei Sterneköche haben acht Küchenmesser bewertet

In der Küche des Restaurants von Johann Rappenglück und Edip Sigl wurden insgesamt 8 Kochmesser bewertet. Schlechte Messer lassen sich sehr leicht von guten hochwertigen Messern unterscheiden. Dies funktioniert durch das Schneiden von Tomaten und weichem Speck. Die beiden Spitzenköche haben die Messer nach Schärfe, Verarbeitung, Design und Handhabbarkeit bewertet.

Das Präzise – der Testsieger

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„Dieses Modell stammt aus Japan, dem Land, aus dem die besten Messer der Welt kommen. Die Klinge besteht aus 63 Lagen Stahl. Auch hier hat sie ein Damast-Muster, jedoch ist das relativ dezent. Das Testmodell hat einen Metallgriff, was nicht zu empfehlen ist. Denn sobald man mit ein bisschen Druck arbeiten muss oder die Finger nass werden, wird der Griff glitschig und drückt in die Handfläche. Zum Glück ist es auch mit Holzgriff erhältlich – das ist die deutlich bessere Wahl. Das Messer wiegt nicht viel und läuft beim Schneiden präzise. Die Balance zwischen Griff und Klinge ist ausgezeichnet. Ein hochwertiges Messer, aber trotzdem robust genug und benutzerfreundlich designt, sodass man es auch gut jeden Tag benutzten kann. Trotzdem sollte man auch hier die Pflege nicht vernachlässigen.“

Hersteller: Tojiro „Damaskus Pro 63

Preis: ca. 300 Euro

Bewertung: 10 von 10 Punkten


Das Alltagstaugliche von WMF

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„Da hat sich das Marketing aber etwas einfallen lassen: Dieses Messer verspricht bessere und längere Schärfe durch die sogenannte ‚Performance Cut‘-Technologie. Dahinter soll eine Veredlung stecken, die den Stahl und die Klinge robuster macht. Ähnlich wie Zwilling ist WMF eine typische Haushaltsmarke. Der Holzgriff ist angenehm und sorgt für guten Halt. Die Rückenseite der Klinge endet nicht am Kropf, sondern verläuft durchgehend, bis zum Ende des Griffs. Das sorgt für mehr Stabilität und die Klinge kann nicht abbrechen. Insgesamt ist das Messer relativ schwer, das führt dazu, dass man anfangs nicht viel Kraft für die Hebelwirkung aufbringen muss. Das kann aber bei langem Arbeiten ermüdend wirken. Trotzdem ist dieses Modell eine gute Wahl für die tägliche Küchenarbeit zu Hause.“

Hersteller: WMF „Grand Class“

Preis: ca. 95 Euro

Bewertung: 8 von 10 Punkten


Der Klassiker von Zwilling

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„Mit diesem Modell kann man so gut wie nichts falsch machen: Es arbeitet absolut zuverlässig, ist gut verarbeitet und bietet gleichzeitig Sicherheit beim Schneiden. Man merkt, dass Zwilling der Klassiker unter den Messerherstellern ist. Der Griff ist groß und lässt viel Spielraum für die Bewegungen der Hand. Zwischen Griff und Klinge hat das Messer eine Art Kropf, der als Schutz vor dem Abrutschen dient. Deshalb ist dieses Modell besonders geeignet für Menschen, die noch Unsicherheiten beim Schneiden haben. Es ist ein typisches Haushaltsmesser und deshalb nicht ideal für die allerfeinsten Schnitttechniken, mit denen Profiköche arbeiten, dafür ist es aber vielseitig und flexibel. Das macht es zum guten Modell für Einsteiger. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist fair – und bei guter Pflege hält das Messer jahrelang.“

Hersteller: Zwilling „Vier Sterne“

Preis: ca. 82 Euro

Bewertung: 7 von 10 Punkten


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Das Billige von Ikea

„Auch wenn das Messer von Ikea ist: Das Design orientiert sich an dem von Profimessern, Klinge und Griff sind aus einem Stück gefertigt, das sorgt für Stabilität. Anfangs ist es auch scharf und schneidet sehr gut. Das wird aber wohl nicht lange so bleiben, denn es ist nicht gut verarbeitet: Der Stahl ist nicht gefaltet, sondern aus einem Stück gestanzt. Das Gleichgewicht zwischen Griff und Klinge ist unausgewogen, die Hebelkraft kann nicht optimal genutzt werden. Das kostet mehr Kraft und kann nach vielem Schnippeln zu Schmerzen im Handgelenk führen. Der Übergang von Griff zu Klinge ist recht scharf, so kann man schnell abrutschen und sich schneiden. Auch der Metallgriff bietet keinen optimalen Halt. Als Übergangslösung oder für die WG-Küche reicht das Messer wohl aus. Langfristig bereitet es aber keine Freude.“

Hersteller: Ikea „365+“

Preis: ca. 17 Euro

Bewertung: 4 von 10 Punkten

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Letzte Aktualisierung am 22.11.2017 um 05:51 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API